home

music

news

shops

bio

links

bio

english

english

Damals,als ich im Hochsommer 1958 bei einem kräftigen Sommergewitter das Licht dieser Welt erblickte,mich Nonnen des Krankenhauses umgaben und ich den Donner hören musste,damals ahnte ich nichts von dem Umstand,dass in meinem kleinen Körper sich zwei Seelen breitzumachen drohten.


Schon früh wurde ich von meinen Eltern angehalten, ein Instrument zu lernen – zuerst die fürchterliche Blockflöte in der Schule und dann Klavierstunden. Da mein Vater auf die „glorreiche“ Idee kam sich ein elektrisches Piano zu kaufen und ich dort Stunden quallvoll mit Etüden verbringen musste, erinnere ich mich sehr lebhaft, dass ich am liebsten die wenigen „Sounds“ des Pianos benutzte um „meine Musik“ zu spielen – heute würde man diese Abfolge von wenigen Tönen als Sequenzen bezeichnen.

Auch die später hinzukommende Gitarre musste dafür herhalten,verstärkt und auf die eigentümlichste Art und Weise verzerrt zu werden. Mit zwei Freunden experimentierte ich meist solange bis eine der Endstufen den Geist aufgaben. Das war Ende der 60er, Anfang der 70er.

Zur gleichen Zeit aber gab es noch die starke Beschäftigung mit Blei- und Farbstift. Leider waren schon damals die Lehrerinnen nicht besonders geschult,was das Kreative in der Schule betraf. Damals wie heute wurden manchmal völlig abstruse Aufgaben gestellt, anstatt dem Schüler eine Grundausbildung im Zeichnen und Malen zukommen zu lassen.

Um es kurz zu machen: beides hat sich durchgesetzt: die Malerei war die stärkere und so studierte ich schließlich Freie Kunst / Malerei in Köln. Jedoch begleitete mich die Musik immer – nicht nur als Hintergrund beim Malen.

So habe ich während der Studienzeit einige Werke als Visualisierung von Musikstücken, wie etwa die Carmina Burana von Carl Orff angefertigt.Als Student in Köln hieß die primäre Aufgabe allerdings: Geld verdienen für ein relativ teures Leben in dieser Stadt. Doch irgendwann war es soweit,der erste Synthie kam ins Haus: mein DX 9, natürlich gebraucht und leider sehr schwer, vom Gewicht her und von der mir bis dato völlig unbekannten FM Synthese.

Was soll ich sagen: es begann ein erneutes Experimentieren. Es begann ein nachundnach weiterer Ausbau mit billigeren Geräten. So bekam ich einmal zu dem Kauf eines Yamaha FB-01 noch einen Commodore c64 mit Musiksoftware (sprich einem 16 Spur Sequenzer) oben drauf.

 Tja und dann kann man es vielleicht damit vergleichen, wenn erst mal eine Staffelei, Farben, eine gute Portion an guten Pinseln und ein eigener Raum fürs „Arbeiten“ angeschafft ist, entwickelt es sich fast wie von selbst.

blue room

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits Counter script  

contakt,imp